Einweihung
Elisabeth Haich
Diese Buch war mir eine Einweihung. Von einer guten Bekannten zu einem wichtigen
Moment geschenkt, öffnete es mir Welten und half mir Vertrauen in geistige
Wahrnehmungen zu fassen sowie das Verständnis meiner eigenen Gefühle
zu verfeinern. Ich verfolgte jede Zeile um Reinkarnation besser zu begreifen
und lernte nebenbei noch vieles mehr. Grundzüge über Geometrie,
Einweihungsschulen, Geschichte und das an der Sache mit Jesus wohl doch etwas
dran sein muß. Das ging mir auf, als eine Passage mich Bilder sehen ließ
die mit dem übereinstimmten was ich gerade las.
Doch von Anfang an. Dieses Buch ist eine Autobiographie in Romanform, die recht
unscheinbar beginnt. Nach der im guten Sinne pathetischen Einleitung, die
erklärt was Frau Haich unter Einweihung versteht, beginnt die Autorin ihr
Lebens von einem sehr frühem Alter an zu schildern.
Ein direkter und authentischer Erzählstil, der sich auf wesentliche
Eindrücke beschränkt, läßt die Lektüre anfangs etwas karg
erscheinen ist aber einfach lesbar. Er hält auch genügend Raum für
die eigene Vorstellung frei. Dadurch kann der Leser die Sehnsucht der Erzählerin
nach einer anderen, höheren und reicheren Welt leichter nachvollziehen.
Diese Sehnsucht zeigt sich auch durch das oft zwiespältige Verhältnis
zur Umwelt. Handlungen ihrer Mitmenschen sind ihr öfters nicht
nachvollziehbar und sie fühlt sich in eine fremdartige Welt hineingeworfen.
Die Wiedergabe dieses Lebens bleibt bis zum Schluß der Rahmen der Schilderung.
Rückblenden in frühere Leben sind ihrerseits ebenfalls zeitlich geordnet,
wodurch 2 parallele Handlungen entstehen. Aber da Erinnerungen immer mit dem
derzeitigen seelischen Verständnis der aktuellen Situation zu tun haben,
sind die Rücklenden mehr als fremdartige Tagträume, die für
ein Kapitel das recht triste und aufreibende Leben im 20 Jh. vergessen lassen.
Sie spiegeln auch das innere Wachstum während des äußeren Lebens
wieder, in dem sie sich nach und nach erinnert und damit Fähigkeiten
wiedergewinnt die sie einst besaß. Doch dieses mal in einer neuen Reife,
die sich aus den erzählten Erfahrungen auf beiden Ebenen speist.
Dieses Buch kann damit auch für viele ein Wegweiser sein was hier gerade
tun und woher sie kommen. Es ist eine kleine, sehr persönliche Geschichte,
doch sie enthält genug Wissen um mir ein wertvoller Start gewesen zu sein.
P.S. Doch was ist nun eigentlich Einweihung? Die stufenweise Gewahrwerdung und
Meisterung der eigenen göttlichen Natur. Das Bild der Treppe mit den 7,
immer größer werdenden Stufen faßt es schön einfach und
nah an heutigen Traditionen zusammen. Aber was es wirklich bedeutet und wie es
sich anfühlt muß jedes Geschöpf schon selbst herausfinden denn
letztlich ist das Leben nichts weiter als ein Prozess der Einweihung.
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